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Regionale Netzleitstelle

Südlich des Schweizer Bergdorfs Soazza befindet sich der Standort einer 380 kV-Umspannanlage. Hier entsteht eine regionale Netzleitstelle, von der aus sämtliche Kraftwerke der Misoxer Kraftwerke AG und das 50/16 kV-Netz überwacht und gesteuert werden. Diese gilt es zu erneuern.

Aufgabenstellung

In der regionalen Netzleitstelle sollen die verschiedenen, ausgelagerten Arbeitsplätze der Kraftwerksgruppen in der Region durch Leittechnik eines Anbieters ersetzt werden. Die neue Leittechnik soll den Stand der Technik repräsentieren; dabei sind die vom Betreiber kontinuierlich weiterentwickelten, anspruchsvollen Bedienkonzepte zu übernehmen.

Realisierung

Ende 2004 wurde ein redundantes Leitsystem HIGH-LEIT mit mehreren Arbeitsplätzen und Front-End-Rechner bestellt. Das Leitsystem ist zweisprachig aufgesetzt: Die Sprache für die systemnahe Generierung ist deutsch, die Bedienumgebung für das Wartenpersonal ist komplett italienisch.

Die Arbeitsplätze sind mit dem Bedienkomfort nach SAA-Standard ausgestattet. Unterstützt wird die Darstellung der Prozesse durch die Multiscreentechnik.

Die Warte ist rund um die Uhr besetzt. Bei Bedarf kann über einen mobilen Arbeitsplatz in die Steuerungen eingegriffen werden. Die Alarmierung erfolgt optisch und akustisch über ein ausgefeiltes Alarmierungskonzept.

Topologie und Simulation

Neben den klassischen SCADA-Funktionen für Visualisierung und Steuerung verfügt das Leitsystem über ein integriertes Topologiemodul, mit dem der Schaltzustand des Stromnetzes detailliert und übersichtlich mit Hilfe von Einfärbungen dargestellt werden kann. Schalthandlungen können vorab simuliert werden, um deren Auswirkungen auf das Stromnetz zu ermitteln.