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Überwachung des Verbundleitungsnetzes
Die Harzwasserwerke GmbH als Regionalversorger in Niedersachsen bereiten Trinkwasser in Talsperren- und Grundwasserwerken auf. Über ein rund 500 Kilometer langes Leitungsnetz werden im Norden Deutschlands etwa 70 Städte und Gemeinden mit insgesamt 1,5 Millionen Menschen versorgt.
Zur Überwachung des Leitungssystems und der Einspeisung an Wasserwerken bzw. Ein- und Ausspeisungen an Hochbehältern wurde ein Netzleitsystem IDS HIGH-LEIT installiert.
Systemkonzept
Die Konzeption des Gesamtsystems spiegelt den derzeitigen Stand der Technik wieder. Die Übertragungswege sind mit PCM30-Technik ausgestattet. Die neuen Fernwirkstationen wurden mit dem Fernwirk- und Automatisierungssystem IDS 850 ausgerüstet, weitere Fremdstationen sind über TTY-Protokoll angebunden.
Das redundante Leitsystem IDS HIGH-LEIT umfasst je zwei Front-End-Rechner, zwei Server und zwei Bedien- und Beobachtungsplätzen (MMI). Die Front-End-Rechner, Server und Bedien- und Beobachtungsrechner der Zentrale wurden als separate modulare Komponenten realisiert. Im Büronetz werden Daten aus der Leitstelle über Web-Server zur Verfügung gestellt.
Verschiedene der angeschlossenen 25 Unterstationen haben einen abgesetzten Arbeitsplatz, auf dem die für den jeweiligen Standort wichtigen Informationen visualisiert werden. Dies hatte zur Konsequenz, dass die Passwortsteuerung des Systems über eine Mandantenfunktion sehr vielschichtig ausgeführt werden musste, um den jeweiligen Bedienern die entsprechende Information zu präsentieren.


