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IDS-Technik im Einsatz

Folgende Lösungen und Produkte der IDS hat Open Grid Europe im Einsatz:

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Open Grid Europe: IT-Sicherheit in der Fernwirktechnik

Das deutsche Unternehmen Open Grid Europe sichert den Erdgastransport in einem 12.000 km langen Fernleitungsnetz und betreibt damit eines der größten Fernwirksysteme Europas. Das Netzleitsystem steuert und überwacht dabei sowohl die Ferngastransportnetze als auch regionale Gasverteilernetze. Mit den inzwischen ca. 1.000 angebundenen Fernwirkstationen erreichte das aktuelle System jedoch seine Grenzen – immerhin waren einige Komponenten 15 Jahre alt. 

Zwei redundant angelegte IDS ACOS-Gateways auf LinuxBasis ersetzen nun die ehemaligen Front-End-Rechner. Sie fungieren als Kommunikationszentrale zwischen den Fernwirkstationen, dem eigenen Dispatching-System DAISY, dem Visualisierungstool und letztlich auch der Parametrierungsumgebung.

Vom Pflichtenheft zum Sicherheitstest
Nachdem die Fernwirktechnik installiert war, wurden alle zentralen Systeme von einem externen Unternehmen ausgiebig getestet – die Gateways, HIGH-LEIT NT, ACOS ET – sowie eine Auswahl der neuen und alten Fernwirkstationen. Das Urteil der Tester war außergewöhnlich positiv. Auch die letzten Optimierungspotenziale, die der Test z. B. hinsichtlich Firewalleinstellungen ergab, wurden von IDS schnellstmöglich umgesetzt. Heute ist das System bestens gerüstet.

Gesetzeskonforme Verschlüsselung im gesamten System
Früher lief die Kommunikation im Netzwerk über ein unverschlüsseltes IEC-Protokoll. Mittlerweile hat Open Grid Europe im neuen Fernwirknetz direkt die IP-basierte verschlüsselte Datenübertragung umgesetzt, wie sie das BDEW-Whitepaper empfiehlt. Heute funktioniert die gesamte Kommunikation im neuen Netzwerk verschlüsselt: Alle Systeme kommunizieren ausschließlich über eine sichere VPN-Verbindung, Fernwirktelegramme werden über IEC 62351-3 übertragen und sind zusätzlich End-to-End gesichert. Darüber hinaus werden in den Fernwirkstationen über die Protokolle 3664R/RK512, Modbus RTU und IEC 60870-5-101 Automatisierungssysteme angebunden.

Weniger Aufwand durch neueste Technik: Remote-Diagnose der Fernwirkstationen
Im Laufe des Projekts tauschte Open Grid Europe 500 der 1.000 aktuell im Einsatz befindlichen Stationen aus. Nach einem zweimonatigen Testbetrieb begann der phasenweise Austausch. Die neuen Stationen ACOS 750 zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass nicht nur eine genaue Ferndiagnose durchführbar ist, sondern auch Software-Updates über die Ferne eingespielt werden können.