Unternavigation:
Ansprechpartner KKS
Für detailliertere Informationen wenden Sie sich bitte an Herrn Dipl. Inform. Markus Bursian.
Herr Bursian betreut als Produktmanager den Bereich kathodischen Korrosionsschutz.
Sie befinden sich hier:
ACOS CPS - Kathodische Schutzstation
Der kathodische Korrosionsschutz (KKS) ist ein elektrochemisches Schutzverfahren, bei dem ein elektrischer Gleichstrom von den galvanischen Anoden, die meist aus Ferrosilicium, Graphit oder Magnetit bestehen, über das Erdreich zu den kritischen Bereichen der Rohrleitung fließt und in die beschädigten Stellen der Umhüllung eindringt. Durch diesen Schutzstrom erfolgt an der Metalloberfläche im Elektrolyten eine kathodische Polarisation:
Die Metallionen können nicht aus der Metalloberfläche gelöst werden und somit kann keine Korrosion stattfinden.
Die Stärke des für einen optimalen kathodischen Schutz notwendigen Stroms richtet sich nach dem Material und der Oberflächenbeschaffenheit der Rohrleitung. Um den Schutzstrom stufenlos an alle Anforderungen anpassen zu können, werden daher regelbare Gleichrichter verwendet.
Das Potential des Schutzobjektes wird über eine Bezugselektrode, die neben der Rohrleitung eingebaut wird, gemessen.
Die Schutzstation ACOS CPS verfügt über einen Zweiweggleichrichter mit einem stufenlos regulierbaren Leistungsteil sowie über eine entsprechende Messeinrichtung für die Überwachung der Funktion. Ein Vorteil dieses Gleichrichters ist, dass die Anoden ohne einen galvanisch bedingten Materialverlust über beinahe unendliche Standzeiten genutzt werden können.
In die Bezugselektrode (Cu/CuSO4) wurde ein Eingangsfilter integriert, der die Induktionswechselspannung entstört, eine galvanische Trennung bildet und die interne Resistenz erhöht.
Der Eingang der Versorgungsspannung und der Spannungsausgang der Station sind gegen Überspannung geschützt. Die Status der Spannungen werden messtechnisch überwacht.


