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IDS-Symposium „Die Zukunft des Stromnetzes“ am 25. Mai 2011 bei den Stadtwerken Erlangen

Am 25. Mai 2011 durfte die IDS-Gruppe insgesamt 37 bayrische Kunden und Interessenten zu einem Informationstag in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Erlangen (ESTW) begrüßen.

Getrieben durch die Ereignisse in Japan hat das Thema eine weitere Brisanz und Aktualität erhalten. Ziel war es, im Rahmen dieser Plattform die Marktbedingungen zu diskutieren und konkrete Realisierungsszenarien darzustellen. Wir konnten hierzu auch Vortragende aus unserem Kundenkreis gewinnen. Erfreulich war der auf dieser Basis rege Informationsaustausch der Teilnehmer zur Zukunft des Stromnetzes.

Herr Castor, Geschäftsführer der ESTW, begrüßte die Teilnehmer des Symposiums, beschrieb die Rahmenbedingungen zu den veränderten Aufgabenstellungen und informierte über Lösungen, wie sie die ESTW bereits realisiert haben.

Herr Breuning von den Stadtwerken Schwäbisch Hall schilderte seine Erfahrungen mit EEG-Anlagen, erläuterte wie die Stadtwerke die neuen technischen Herausforderungen angehen und wie sie daraus auch neue Geschäftsmodelle entwickeln.

Herr König von den Vereinigten Wertach-Elektrizitätswerken zeichnete ein visionäres Bild der Möglichkeiten zur Speicherung von elektrischer Energie. Lösungsansätze für virtuelle Kraftwerke und die Teilnahme am Markt der Sekundärregelung in den elektrischen Netzen rundeten seinen Vortag ab.
Herr Steurer vom Ing. Büro Plantec beleuchtete die Forderungen der BNA zu den Themen Smart Grid und Smart Metering. Notwendige Standardisierung und Interoperabilität der dazu notwendigen Geräte waren hier seine wichtigsten Forderungen. Unbestritten war aber die Ansicht, dass beide Themen von den Stadtwerken in Zukunft zu beachten sind.

Die Zusammenfassung der ersten Hälfte des Tages könnte lauten.

Zitat: „Die Stadtwerke müssen ihre Attraktivität für ihre Kunden selbst generieren.“

Der Nachmittag war den Produkten der IDS-Gruppe zu den am Vormittag angesprochen Themen vorbehalten.

Die Vorträge berichteten über die Themen:

  • Welche Lösungen gibt es zur schnellen, automatisierten Wiederversorgung von Strom-Kunden und die Übertragung von Kunden-Daten über die Niederspannungsnetze?.
  • Die Anpassung der vorhandenen Kommunikationswege an die großen Datenmengen im bestehenden Datennetz der Stadtwerke 
  • Welche IT-Werkzeuge stehen zur automatischen Verarbeitung der großen Datenmengen innerhalb der Strukturen der Stadtwerke zur Verfügung?
  • Die neuen Fähigkeiten des weiterentwickelten IDS-Leitsystems HIGH-LEIT

Zum Abschluss der Veranstaltung luden die ESTW zur Besichtigung der neu modernisierten IDS-Leitstelle ein. Die Teilnehmer äußerten sich am Ende des Tages sehr positiv zu den gewählten Themen und wünschten sich eine Wiederholung der Veranstaltung mit ähnlichen Themen in der Region Bayern.